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Maßnahme

In einem Projekt zur partiellen Umsetzung des Managementplans zum FFH-Teilgebiet und NSG „Sonder“ der dort regionalen Natura 2000-Station wurden wir als fachliche Berater und Kooperationspartner hinzugezogen. Es handelt sich hier um eine durch einen Erdfall entstandene Senke, worin sich über die Jahrhunderte ein Moor gebildet hat. Der Zustand des dort vorhandenen Lebensraumtypen „Übergangs- und Schwingrasenmoore“ und dessen Artinventar, das hier unter anderem Wollgras, Rundblättrigen Sonnentau, Kammfarn und die Libellenart Große Moosjungfer umfasst, verschlechtert sich durch Trockenfallen des Moorkörpers stetig und Gehölze überschatten zusehends das lichtliebende Moor. Um den Erhalt dieses Moor-LRTs und seines Offenmoorcharakters zu ermöglichen soll mindestens über die Jahre 2021-23 ein Großteil des Gehölzaufwuchses allmählich schonend entnommen werden (Entkusselung).

weitere Maßnahmen

Grabenverschluss zur Wiederherstellung von Feuchtlebensräumen

Entwässerungsgräben durchziehen das ganze Land. Diese Praxis ist historisch gewachsen, um Flächen "nutzbar" zu machen. Dadurch sind viele Feuchthabitate verloren gegangen. Gezielte Grabenverschlüsse können hier helfen Lebensräume wiederherzustellen.
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Moore müssen nass

Der Petersee in der Rhön ist durch Verlandung eines Erdfallsees entstanden und heute ein Übergangs- und Schwingrasenmoor in suboptimalem Zustand. Es wird durch alte Gräben entwässert.
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Auch Wasserdrachen brauchen Hilfe

Den kleinen sympathischen Drachen mit Rückenkamm und geflecktem feuerrotem Bauch wieder geeignete Lebensräume zu schaffen, stand ganz oben in unserer Arbeit für die Amphibien im Jahr 2022. Auflichtung und Entschlammung
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