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- Rebhuhn-Scheunenfest in Ingersleben














Im Rahmen des Projektes „Rebhuhn retten -Vielfalt fördern“ fand am 25.09.2026 ein Austauschtreffen in Ingersleben statt. Auf den Betriebesflächen des landwirtschaftlichen Familienbetriebs Thörmer kamen Projektbeteiligte sowie Rebhuhn-Interessierte zusammen, um sich über den Schutz des Rebhuhns in der Region auszutauschen. Gemeinsam wurden die vom Betrieb angelegten Blühflächen angeschaut, Erfahrungen geteilt und darüber gesprochen, was in der Region für das Rebhuhn gemacht werden kann. Denn Rebhuhnschutz funktioniert nur gemeinsam, wenn miteinander gesprochen wird, Erfahrungen geteilt werden und Lösungen gefunden werden.
Bei bestem Wetter, guter Stimmung und vielen spannenden Gesprächen, wurde der Tag schließlich bei einem wunderschönen Sonnenuntergang über Ingersleben ausgeklungen.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die dabei waren! Insbesondere aber an Steffen Thörmer, der uns seine Feldscheune als Veranstaltungsort zur Verfügung gestellt hat.
Wir freuen uns schon auf das nächste gemeinsame Treffen.
HINTERGRUND
Das Rebhuhn, ein bodenlebender Hühnervogel, kommt in der offenen Agrarlandschaft vor und war als sogenannter Kulturfolger lange Zeit einer der häufigsten Vögel unserer Kulturlandschaft. Heute hingegen schätzt man den Bestand in Deutschland nur noch auf 21.000-37.000 Brutpaare. Europaweit sind seine Bestände seit 1980 um 92 % zurückgegangen.
Das Projekt „Rebhuhn retten – Vielfalt fördern!“ wird im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert. Das Teilprojekt der Naturforschenden Gesellschaft Altenburg e.V./Natura 2000-Station Gotha Ilm-Kreis erhält außerdem Fördermittel vom Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie, Naturschutz und Forsten.